Drei große Erzähler weist die schweizer Literatur im 19. Jh. auf; neben Gottfried Keller und Conrad Ferdinand Meyer ist unbedingt
Jeremias Gotthelf zu nennen, der - ursprünglicher als die beiden anderen - zutiefst erd- und glaubensverwurzelt ist, was ihn nicht hindert, die Wirklichkeit in kraftvollen, bewegenden und oft genug humorvollen Bildern dem Leser sprachmächtig vor´s innere Auge zu stellen.
Geld und Geist, 1843/44 erschienen, hört sich im Titel etwas abstrakt an; aber man kann kann bei Gotthelf, auch wenn er volkpädagogische Ziele in seinem Werk verfolgte, stets sicher sein, dass es es kräftig konkret und also sehr praktisch zugeht.
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