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Old 05-02-2011, 06:24 AM   #1
K-Thom
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K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.
 
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Gelöst - Fußnoten in ePub

Für Fußnoten habe ich mir nun ein funktionierendes Modell erarbeitet, bei dem man zur üblichen Anwendung in HTML nur auf ein paar Punkte achten muss, wenn das ePub auch den Validation Check für Apples iBooks bestehen soll.

Vorab: Da es in ePub keine wirklichen Seiten gibt, lassen sich Fußnoten nicht am "Ende einer Seite" einfügen. Das umgeht man, indem man sie als Endnoten anhängt. Damit der Leser die Fuß- bzw. Endnoten trotzdem interaktiv nutzen kann, sollten sie verlinkt sein. Das funktioniert in HTML per Textankern, also internen Verlinkungen.

Prinzipiell lässt sich das auch in ePub einsetzen. Es gibt nur eben zwei grundsätzliche Punkte zu beachten. (Anmerkung: Ich habe in den Beispielen vor und hinter den Klammern Leerstellen eingefügt, damit sie auf dieser Seite nicht als HTML-Befehl interpretiert werden. Im ePub müssen sie natürlich raus.)

* Textanker haben in HTML ein "name"-Tag, also z.B. < a name="fussnote1" >< / a >.
Dieses name-Tag wird in ePub nicht akzeptiert. Statt name muss man id verwenden, also in unserem Beispiel < a id="fussnote1" >< / a >.

* Der Name für die id in den Klammern darf nicht mit einer Zahl beginnen!
Wer also viele Funßnoten hat und nicht ständig "fussnote" schreiben möchte, kann das gerne mit "f1" abkürzen, aber nicht mit "1f" oder nur "1"! Also, < a id="f1" >< / a > ist in Ordnung, alle anderen Varianten nicht!

Soweit die Grundlagen. Endnoten machen natürlich noch mehr Sinn, wenn sie zur Textstelle zurückverweisen und man direkt in Text weiterlesen kann. Wir brauchen also insgesamt zwei Links pro Anker. Im Fließtext könnte das folgendermaßen aussehen:

< a id="f1b" >< / a >TextvorderFußnote< sup >< a href="#f1" >1< / a >< / sup >TexthinterderFußnote

Das < a id="f1b" >< / a > habe ich deshalb an den Zeilenanfang gestellt, weil ich festgestellt habe, dass verschiedene Reader unterschiedlich zurückspringen. Manche überspringen den Text vor der Fußnote, andere nicht. So ist es am sichersten, und der Leser findet sich sofort zurecht. Das < sup > dient einfach zur Hochstellung. Soll ja schließlich auch wie eine Fußnote aussehen.

In den Endnoten sieht es dann umgekehrt so aus.

< a id="f1" >< / a >< a href="#f1b" >1< / a > Und hier steht jetzt der Text für die Fußnote.


Dieses Vorgehen klappt auch wundervoll, wenn die Endnoten eben als Anhang eingefügt sind. Jedes Kapitel wird ja z.B. von Sigil in eine eigene HTML-Teilsektion aufgebrochen. Die Textanker funktionieren aber eben auch kapitel- d.h. sektionenübergreifend. Sie lassen sich aber natürlich auch an das Ende eines Kapitels stellen. Bei Fachtexten wäre das vielleicht die optimalere Variante; bei belletristischen Texten kann das den Lesefluss etwas hemmen.

Fragen und Rückmeldungen jederzeit. ^^

Last edited by K-Thom; 05-02-2011 at 06:38 AM.
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