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Old 10-28-2010, 04:33 AM   #8
Gudy
Guru
Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.Gudy ought to be getting tired of karma fortunes by now.
 
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Originally Posted by acanthicus View Post
Wenn ich bedenke, wieviel Aufwand ich betreiben muss, um sie kaufen zu dürfen und wie wenig aufwendig es ist, eine gescheite Kopie für lau im I-Net zu finden, frage ich mich, ob ich eigentlich zu blöd für diese Welt bin...
Nicht der E-Book-Käufer ist pervers, sondern die Situation, in der er sich befindet. (Mit Entschuldigung an Rosa von Praunheim. :-)

Das Problem existiert ähnlich, oder zumindest in abgewandelter Form, ja auch bei Filmen: schwarz aus dem Netz gibt's leidlich brauchbare Qualität die man sich auf jedem Computer ansehen kann. Zu kaufen gibt es dann Monate später eine Regionalcode-beschränkte, DRM-verseuchte Scheibe, bei der Du Dich erst einmal 15 Minuten lang durch nicht überspringbare Werbung, Raubkopiererdrohungen und sonstigen Müll qälst, bevor der Film überhaupt anfängt, und das auch nur, wenn Dein Abspielgerät mit der installierten Kundenfrustrierungstechnologie (vulgo: DRM) klarkommt.

Meine Ausweichstrategie ist es, auf Mainstream-Literatur fast vollständig zu verzichten (ich mag eh mehr SF und Fantasy), vorzugsweise bei Baen fündig zu werden, im Web legal frei verfügbare Werke zu lesen (entweder Public Domain oder von Indie-Autoren frei angeboten), und ansonsten bei Amazon auf die aus getöteten Bäumen hergestellte Edition zurückzugreifen. Letzteres betrifft zum Glück nur maximal eine handvoll Bücher pro Jahr, so dass sich der Verbrauch an Regalmetern trotz eines Lesepensums von ca. 50 Büchern pro Jahr in Grenzen hält.
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