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Old 10-07-2010, 06:51 AM   #1
beachwanderer
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Forschung, Open Access und Verlage

Das weiter vorangetriebene Projekt der nächsten Reform des Urheberrechts hat auch den schwelenden Konflikt zwischen Verlagen bzw. Verlagsinteressen einerseits und Forschern und Wissenschaftlern und deren Veröffentlichungsinteressen andererseits wieder an die Oberfläche gespült.

Heise berichtet hier von einem Fachgespräch zum Thema, das von der SPD-Fraktion im Bundestag veranstaltet wurde und bei dem die Seiten wieder "aufeinandergeprallt" seien.

Die Verlage wollen von einem "Rückfall" des Veröffentlichungsrechts an die Urheber nach mehrmonatiger Frist natürlich nichts wissen und sehen die verlagsseitigen "Veredelungs- und Navigationsleistungen" gefährdet. Die Wissenschaftsverbände weisen freundlich darauf hin, dass die Veröffentlichungen regelmäßig die Ergebnisse auch öffentlich geförderter Forschung umfassen und man daher nach Ende einer Verlagsbindung gerne im Rahmen von Open Access Modellen veröffentlichen möchte - wobei die Verlagsformatierungen gern beibehalten werden sollen, da man keine Zitatunklarheiten provozieren will .

Mit der Schutzfähgkeit von Layouts und Formatierungen ist da ja nun grundsätzlich so eine Sache, aber na gut. Hier geht es um "Extreme-Lobbying", da ist dann auch so eine Frage irgendwie gesetzestechnisch sonderregelbar. Ist ja auch nur ein Teilproblem des Teilkonfikts.

Last edited by beachwanderer; 10-07-2010 at 07:02 AM.
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